Ärzte in meiner Nähe

Grauer Star-OP: Einzige Behandlungsmöglichkeit

Der Graue Star kann nicht mit Medikamenten geheilt werden. Die Graue Star-OP, auch Kataraktoperation genannt, mit Implantation einer Kunstlinse, auch Intraokularlinse genannt, ist die einzige Behandlungsmöglichkeit, die zum Erfolg führt.

Etwa neun von zehn Patienten1 können nach der Kataraktoperation wieder deutlich besser, d. h. schärfer und kontrastreicher sehen.

Die meisten Patienten sind von dem raschen und guten Ergebnis der Operation so begeistert, dass sie ihr anfängliches Zögern im Nachhinein gar nicht mehr verstehen können.

Wann ist eine Kataraktoperation sinnvoll?

Ein Eingriff wird meist dann empfohlen, wenn der Graue Star so weit fortgeschritten ist, dass tägliche Aufgaben wie Lesen oder Autofahren erschwert sind. Um herauszufinden, ob bei Ihnen eine Kataraktoperation erforderlich ist, untersucht Ihr Augenarzt Ihre Augen. So findet er heraus, ob der Graue Star vorliegt, und kann die für Sie am besten geeignete Behandlungsoption und Intraokularlinse ermitteln.

Heute gilt die Grauer Star-OP als eines der sichersten und effektivsten Verfahren und gehört mit ca. 800.000 Operationen1 im Jahr alleine in Deutschland zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen überhaupt.

Grauer Star-OP – Ablauf

Bevor Ihnen Ihre neue Intraokularlinse eingesetzt werden kann, muss Ihre getrübte natürliche Linse entfernt werden. Für die meisten Patienten ist dies ein kurzer, relativ schmerzfreier Eingriff, der oft ambulant durchgeführt wird und nur bis zu 30 Minuten dauert.

Zunächst wird Ihr Auge lokal betäubt, bevor im ersten Schritt der Kataraktoperation die getrübte Linse meist mittels Ultraschall zerkleinert und dann abgesaugt wird. Dafür wird ein millimeterfeiner Schnitt in die Hornhaut gemacht.

Im nächsten Schritt wird die Kunstlinse eingesetzt. Intraokularlinsen haben einen Gesamtdurchmesser von nur 11 – 13 mm und werden normalerweise aus flexiblem Material wie weichem Acryl oder Silikon gefertigt.

Dies ermöglicht dem Chirurgen bei der Grauer Star-OP die Linse zu falten und durch einen sehr kleinen Schnitt ins Auge einzusetzen. Dort entfaltet sie sich langsam und kontrolliert und verankert sich mithilfe kleiner elastischer Bügel im Kapselsack.

Der gesetzte Schnitt ist heutzutage so fein, dass er meist nicht einmal mehr genäht werden muss, sondern sich selbstständig wieder verschließt.

Gut zu wissen:

Die Grauer Star-OP dauert zwar nicht lange, dennoch sollten Sie anschließend einiges beachten. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

  1. Informationen des Berufsverbandes der Augenärzte zum Grauen Star unter:
    http://cms.augeninfo.de/nc/hauptmenu/presse/statistiken/statsitik-katerakt.html

back to top Icon
Um Ihnen bei Ihrem Besuch auf unserer Webseite den bestmöglichen Service und die höchstmögliche Benutzerfreundlichkeit gewährleisten zu können, verwendet unsere Website Cookies. Wenn Sie unsere Website weiter nutzen, stimmen Sie der Speicherung von Cookies zu.