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Häufige Sehfehler:
Astigmatismus, Myopie, Hyperopie, Presbyopie

„Schlechtes Sehen“ oder Sehfehler werden häufig durch Brechungsfehler des Auges verursacht und sind keine Erkrankungen. Diese Sehfehler treten z. B. dann auf, wenn die Lichtstrahlen nicht mehr am Ort des schärfsten Sehens auf der Netzhaut gebündelt werden, sondern wenn sie davor, dahinter oder auch diffus über die Netzhaut verteilt auftreffen.

Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) 1

Wenn Sie an einer Hornhautverkrümmung leiden, sehen Sie in alle Entfernungen unscharf und verzerrt.

Bei einem Auge ohne Hornhautverkrümmung ist die Oberfläche perfekt gerundet wie bei einem Ball. Dies sorgt dafür, dass eintretende Lichtstrahlen so gebrochen werden, dass sie auf einem Punkt auf der Netzhaut zusammentreffen. So sehen Sie ein scharfes Bild. Bei einem Auge mit Hornhautverkrümmung hingegen gleicht die Hornhautoberfläche eher einem Football, deshalb werden nicht mehr alle Lichtstrahlen in einem Punkt auf der Netzhaut gebündelt. Eine leichte Form der Hornhautverkrümmung bemerkt man oft nicht einmal.

Bei einer stärkeren Form des Astigmatismus sieht man alles unscharf und verschwommen – in der Nähe und in der Ferne.

Kurzsichtigkeit (Myopie) 1

Der Name sagt es schon. Wer kurzsichtig ist, kann in der Nähe einwandfrei sehen. Dinge, die weiter entfernt liegen, sind nur noch mit Mühe und schlecht zu erkennen.

Im Alltag bedeutet Kurzsichtigkeit z. B., dass Lesen ohne Probleme klappt, jedoch Gesichter von Personen auf der anderen Straßenseite nicht mehr zu erkennen oder Straßenschilder verschwommen zu sehen sind.

Grund für die Myopie ist normalerweise, dass Ihr Augapfel länger ist als bei normalsichtigen Augen. Die eintreffenden Lichtstrahlen werden dann nicht auf, sondern vor der Netzhaut gebündelt.

Weitsichtigkeit (Hyperopie) 1

Wenn Sie weitsichtig sind, haben Sie Schwierigkeiten mit dem Sehen in der Nähe. Nah gelegene Gegenstände, wie z. B. die Buchstaben beim Lesen eines Buches, erscheinen verschwommen im Gegensatz zu weiter entfernten Bildern.

Grund für die Hyperopie ist normalerweise, dass ihr Augapfel kürzer ist als bei normalsichtigen Augen.

Bei Weitsichtigkeit werden die Lichtstrahlen nicht auf der Netzhaut gebündelt, sondern erst dahinter.

Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) 1

Bei den meisten Menschen macht sich zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr die Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) bemerkbar, auch Alterssichtigkeit genannt. Dies ist ein völlig natürlicher Alterungsprozess der Augenlinse, dem alle Menschen unterliegen.

Im Laufe des Lebens verliert unsere Augenlinse ihre Elastizität und die Fähigkeit, sich flexibel auf unterschiedliche Entfernungen einzustellen. Objekte in der Nähe werden nicht mehr scharf abgebildet, Buchstaben und Zahlen verschwimmen. Das Lesen der Zeitung, des Busfahrplans oder eines spannenden Buches wird schwieriger – die Arme sind plötzlich „zu kurz“. Lesen ohne Brille wird bei der Presbyopie erst schwierig, dann unmöglich.

Symptome häufiger Sehfehler

  • Menschen mit Hornhautverkrümmung sehen in alle Entfernungen unscharf und verzerrt.
  • Kurzsichtige Menschen haben Schwierigkeiten beim Sehen in die Ferne, weiter entfernte Gegenstände erscheinen verschwommen.
  • Weitsichtige Menschen haben Schwierigkeiten mit dem Sehen in der Nähe, z. B. Lesen fällt schwer.
  • Menschen mit Altersweitsichtigkeit fällt das Sehen bei Tätigkeiten im Nahbereich, wie Lesen oder Nähen, schwer. Objekte werden in größerem Abstand gehalten, um sie betrachten zu können.

  1. Information des Berufsverbandes der Augenärzte zu Fehlsichtigkeiten unter:
    http://cms.augeninfo.de/hauptmenu/augenheilkunde/blick-durch-erkrankte-augen.html

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